Die Gottesdienste in der Osterzeit sind in der Regel von festlicher Musik begleitet. Es gibt, wie für andere geprägte Zeiten, eigenes Liedgut, eigene Kompositionen, ja ganze Werke (Bsp. Osteroratorien).

Auch in unserem Kirchgesangbuch gibt es eine grosse Anzahl österlicher Lieder, die wir in diesem Jahr coronabedingt wohl nicht mehr allzu oft in der Kirche singen werden. – Mir fehlen sie. Das feierliche Gloria in der Osternacht, das Osterlied „Christus ist erstanden“ und auch der marianische Hymnus „Regina coeli“.

Der heilige Augustinus soll gesagt haben „Wer singt, betet doppelt“. Ziemlich sicher ging es ihm aber weniger darum, dass man sich dadurch den Himmel schneller „verdienen“ kann, als dass das Singen und die Musik – gerade auch für den Gottesdienst – eine eigene Qualität besitzt.

Worte, ja, Gebete werden mit Melodien verbunden, die unser Herz und unsere Seele berühren und so mit hineinnehmen in dieses göttliche Geschehen. Musik und Gesang sind Seelenbalsam.

In der Osterzeit gehört der marianische Hymnus „Regina Coeli“ (Kirchgesangbuch Nr. 752.1 oder 755) zum Abschluss des Gottesdienstes und der Vesper, dem Abendgebet der Kirche. Und gerade im Blick auf den bevorstehenden Marienmonat Mai, lade ich sie ein, diesen Hymnus in der bekannten Kirchgesangbuchfassung heute zu singen.

Dazu finden Sie hier musikalische Unterstützung inkl. Text:

Benjamin Meier

P.S.: eine kleine Vorausschau: im Marienmonat Mai werden wir die „Musik zu Ehren Marias“ etwas mehr in den Blick nehmen.