„Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“ Joh 12,24

Ein Weizenkorn kann nicht einfach so keimen. Es muss in der Erde sterben. Dann kann es keimen und daraus wächst etwas Neues.
Jesus nimmt das Weizenkorn zum Vergleich für unser Leben: Auch in unserem Leben muss manches sterben, damit etwas Neues entstehen kann. Sterben ist schmerzhaft. Tod tut weh. Aber erst wenn der Schmerz nachlässt und man die Angelegenheit begraben kann, kann etwas Anderes beginnen.

Ich lade euch ein, euch zu überlegen:

  • Was muss in meinem Leben „sterben“?
  • Was sollte endlich „tot“ sein?
  • Was kann ich „begraben“?

Schreibt euch eure Gedanken auf und „nagelt“ sie mit an Jesu Kreuz, damit er sie mit ins Grab nehmen kann. Da man aber manchmal nicht weiss, was aus der Erde alles wächst, haltet nach Ostern Augen und Ohren offen und entdeckt achtsam das „Neue“ in eurem Leben, das aus dem begrabenen wächst.

Gabi Pollinger